Whisky

Herkunft

In Europa sind neben Schottland und Irland auch Spanien, Frankreich und Belgien Whisky-Produzenten. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden Whisky-Brennereien auf der ganzen Welt, auch in der Schweiz, Deutschland, Japan, Indien und Brasilien.

Es gibt verschiedene Whisky-Kategorien: den Scotch Whisky aus Schottland und den Irish Whiskey, der ausschliesslich in Irland hergestellt wird. Daneben gibt es aber auch die amerikanischen Whiskeys, dazu gehören Bourbon, Tennessee Whiskey, Rye Whiskey (der älteste unter ihnen) und die kanadischen und japanischen Whiskys. Der japanische Whisky liegt in der Tradition des traditionellen schottischen Whiskys.

Whisky wird aus Getreide wie Gerste, Mais, Hafer, Roggen oder Weizen hergestellt.

Ausarbeitung

Die Ausarbeitung von Whisky beginnt mit dem Kochen des Getreides, dessen Stärke dadurch freigesetzt wird. Dann kommt die Mälzung, bei der die Gerste während ein bis zwei Tagen in ein mit Quellwasser gefülltes Becken gegeben wird. Darauf wird die abgetropfte Gerste auf einer Mälzfläche direkt auf dem Stein ausgebreitet und während acht bis zehn Tagen mehrmals täglich umgeschichtet. Dann wird sie im Ofen getrocknet, was gemälzte Gerste oder Malz ergibt.

Das Korn wird zu grobkörnigem Mehl gemahlen und mit heissem Wasser vermischt. Dann wird diese Mischung während ein paar Stunden unter Beigabe von Hefen zum Gären in die Kufe gegeben und anschliessend gezuckert und abgekühlt.
Destilliert wird bis weniger als 94,8 Volumenprozent (weniger als 80 Volumenprozent für Bourbons), anschliessend wird das Destillat gefiltert. Whisky muss mindestens drei Jahre in Holzfässern bis zu 700 Litern altern. Bourbon und Rye Whiskey müssen mindestens zwei Jahre in neuen (oder für den Bourbon in getoasteten) Eichenfässern altern. Irish Whisky kann auch eine Jahrgangsbezeichnung haben.

Alkoholgehalt

Mindestens 40 Volumenprozent.
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