Wie werden Spirituosen getrunken?

Tequila-SunriseBei jeder Spirituose, sei sie aus Früchten, Getreide oder Wein ausgearbeitet, kommt es auf die Qualität an. Deshalb muss sie mit Mass genossen werden. Die ideale Menge liegt bei etwa 2 bis 4 cl. Bei den weniger stark alkoholisierten Likören dürfen es ein oder zwei Zentiliter mehr sein.

Als Aperitif

Branntweine – insbesondere die weissen und die jüngeren unter ihnen mit frischen und vanillierten Aromen – gehören in jeden Cocktail, der diesen Namen verdient. Dazu können sie mit Fruchtsäften bzw. Sodas oder Wein bzw. Likör kombiniert werden.

Der Fantasie des Cocktail-Erfinders sind keine Grenzen gesetzt: Das ganze Farbspektrum, eine unendliche Fülle von Aromen und Geschmacksrichtungen stehen ihm offen.

Mit Eis, kohlensäurehaltigem Mineralwasser oder Fruchtsaft bildet der Branntwein oder der Likör als Long Drink ein nur wenig alkoholisiertes und erfrischendes Getränk.

Zum Essen

Bei gesalzenen Speisen passen Fruchtbrände hervorragend zu gebratener Gänseleber, ein Portwein zu Münsterkäse und Kirschschnaps zu geräuchertem Fisch.

Zu Desserts passen trockene und aromatische Spirituosen besser als herkömmlicher Süsswein. Branntwein mildert die Süsse und Fettigkeit von Torten und Patisserie. Er kann auch mit ein wenig Wasser verdünnt werden.

Unter den grossen Klassikern sind alter Rum und gebratene Ananas, Williams und Schokolade-Mousse, Vieille Prune und Zwetschgentorte, Kirsch und Schwarzwäldertorte oder auch – etwas origineller – Quittenbrand und Lebkuchen zu erwähnen.

Likör ist ein krönender Abschluss eines guten Essens. Orangenlikör passt ausgezeichnet zu einer Mandeltorte oder einem Zitrusfruchtsalat. Und zu Krokant-Eis kann ein Beeren-Likör die Beeren-Sauce wunderbar ersetzen.

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