Alkohol und Jugendliche: Die Rolle der Familie und der Gesellschaft

Zahlreiche Studien zeigen auf, dass missbräuchlicher Konsum der Jugendlichen oft mit dem sozialen, familiären oder schulischen Umfeld zusammenhängt.

Die von Sucht Schweiz vorgenommene Auswahl von Ergebnissen der Studie HBSC 2010 weist in diese Richtung: «Unter den Jugendlichen, deren Eltern gut Bescheid wissen darüber, wie und mit wem sie ihre Freizeit verbringen, gibt es anteilsmässig weniger, die regelmässig psychoaktive Substanzen konsumieren, als bei denjenigen, deren Eltern kaum oder nicht im Bild sind. Es ist allerdings nicht das Bescheidwissen an sich, das vorbeugend wirkt.

Was einen schützenden Effekt hat, ist vielmehr eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Eltern und Jugendlichen.»[1]

Die Weichen zum Alkoholkonsum der Jugendlichen werden in der Familie gestellt. Die ersten Erfahrungen mit Alkoholkonsum finden nämlich immer in der Kindheit statt, bei Experimenten oder Festen zu Hause. Die Volksgesundheitsprogramme bemühen sich, dieser gesellschaftlichen Dimension Rechnung zu tragen.


 

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